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Reinkarnation soll religi?sen Ritualen und historischen Gepflogenheiten entsprechen

Datum: 25.01.2019, 09:16 Quelle: CRI

Reinkarnation soll religi?sen Ritualen und historischen Gepflogenheiten entsprechen
Der 11.Panchen Lama

Auf dem fünften Symposium der Internationalen Tibetologie unterstrich der chinesische Tibetologe Li Decheng, dass die Reinkarnation der Lebenden Buddhas den religi?sen Ritualen und historischen Gepflogenheiten entspreche. Dazu z?hlen vor allem die Genehmigung durch die Zentralregierung und die Best?tigung durch die Losziehung aus der goldenen Urne. Nur so k?nnten das Heiligtum und die Gültigkeit der wiedergeborenen Buddhas gew?hrleistet und die Religiosit?t der tibetischen Buddhisten voll respektiert werden.

Im Lauf der Entwicklung des tibetischen Buddhismus sind verschiedene Sekten und Schulen entstanden. Um die Kontinuit?t ihrer Schulrichtung zu wahren, haben alle Sekten eine eigene Nachfolgeregelung etabliert. Darin liegt auch der Grund für das Aufkommen des Reinkarnationssystems der Lebenden Buddhas.

Die Reinkarnation der Lebenden Buddhas begegnete uns zum ersten Mal bei Karma Kagyu, einer Schule der Kagyu-Sekte des tibetischen Buddhismus. Als ein hoch gebildeter M?nch w?hrend der Yuan- Dynastie vor mehr als 600 Jahren auf dem Sterbebett lag, sprach er den Wunsch aus, nach einem Kind als seine Wiedergeburt suchen zu lassen. Diesem Kind solle die Würde des Oberhauptes dieser Schulrichtung übertragen werden. Dies war der Beginn des Reinkarnationssystems der Lebenden Buddhas. Danach folgten die weiteren Sekten des tibetischen Buddhismus diesem Beispiel.

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